04:42:32 Wer sich mit der Netzwerktechnik beschäftigt, kommt am ISO-OSI Modell nicht vorbei. Dies stellt die Schichten und Abläufe am Besten und verständlichsten dar. Mit dem  Ablauf einer Datenübertragung beginnt man am besten von der sendenden Seite also auf Layer 7 und auf der Empfängerseite von Layer 1. Dies sind die Grundlagen der heutigen Kommunikation. Neben dem ISO-OSI Modell gibt es z.B. DoD Standard Internet Protocol . Ein veraltetes Internetprotokoll, welches vom Verteidigungsministerium der USA für das Apranet entwickelt wurde.

Aus welchen Teilen bestehen Netzwerke heute . Das können Switches , Router , Computer,  Server usw sein. Welche Formen gibt es z.B. PAN, LAN, MAN. Die Daten werden  mittels verschiedener Protokolle übertragen.   Hier gibt es z.B. TCP -IP, UDP , IP. Das hat jeder schon mal irgendwo gehört.

IP - Adressen sind wie die Hausnummern . Alle Geräte im Netzwerk müssen über eine eindeutige IP -Adresse verfügen. Diese darf es in diesem Netz nur einmal geben. Es gibt hier 2 Versionen. IPv4 sowie IPv6 . Warum gibt es denn 2 Versionen ? Einfach weil das Pool an IPv4 Adressen erschöpft ist. Hier gibt es nur etwas mehr als 4 Milliarden . Durch großzügige Vergabe in den Anfängen des Internets fehlen diese heute. Es musste eine nachhaltige Lösung her. Dies ist IPv6 , hier gibt es 340 Sextillionen Adressen, das sind soviel das jeder Quadratzentimeter auf der Erde eine eigene Adresse haben könnte.

Es gibt öffendliche und private IP-Adressen. Öffendliche sind die welche man z.B. von einem ISP zugewiesen bekommt. Private sind im eigenen Netzwerk zu Hause. Diese werden im Internet nicht geroutet.

 

 

private Adressbereiche IPv4

10.0.0.0 bis 10.255.255.255 10.0.0.0/8 A
172.16.0.0 bis 172.31.255.255 172.16.0.0/16 B
192.168.0.0 bis 192.168.255.255 192.168.0.0/24 C

 

 

Da diese nicht im Internet geroutet werden , können diese beliebig oft in verschieden privaten Netzwerken verwendet werden. So kann es sein das der Router meines Nachbarn die IP -Adresse 192.168.2.1 im eigenen LAN hat und meiner auch. Was sie auf keinen Fall gemeinsam haben ist die öffendliche  IP- Adresse.

Wo konnen den die IP Adressen her?

Die kommen von einem DHCP Server. Zwar können in sehr kleinen Netzwerken IP Adressen händisch zugewiesen werden , aber das wird sehr schnell unübersichtlich.Ein Client der in ein Netzwerk kommt stellt eine Anfrage (ARP) ob ein DHCP Server vorhanden ist . Von diesem bekommt er eine IP-Adresse und weitere Informationen über das Netzwerk in dem er sich jetzt befindet. Dies sind u.a. die Subnetzmaske , der Router , der DNS -Server. Die Zeit für die die Adresse gültig ist.

 

 

 

Eine ipconfig Abfrage unter Windows
Eine ipconfig Abfrage unter Windows
All diese Informationen erhält der Client nun vom DHCP Server. Somit ist er nun fit für die Arbeit mir dem Netz. Nur kann ein Rechner nur Nullen und Einsen lesen. was nützen ihm dann diese Zahlen ? Eine IPv4  besteht aus 4 Oktetten, also einen Wert der in Binärzahlen umgerechnet wird. Die erste Zahl 192 = 11000000 in binär.
Ein weiters wichtiges Detail ist die Subnetzmaske . Nur Clients die sich im selben Subnetz befinden können auch  mit einander arbeiten. Zu Hause hat man in der Regel 255.255.255.0 eine 24er  Maske . Das heißt das 254 freiverfügbare IP-Adressen zur Verfügung stehen. Sollte in der Regel ausreichen. Werden doch mehr Adressen benötigt z.B. in Firmen kann die Maske 255.255.0.0 ,eine 16er mit 65534 möglichen IP -Adressen. Nun kann man hier auch wieder das große Netz in kleine teilen.  Das macht Sinn , man kann verschieden Abteilungen verschiedene Netze zuteilen. Z.B. der Buchhaltung ein eigenes und dem Vertrieb. Dies gibt schon mal Sicherheit. Wenn sich die Teilnetze unterhalten wollen, werden zwischen den Netzen Router eingesetzt. Hier kann man per Firewall  (ACL) festlegen wer auf was zugreifen kann. Bei der Planung der Netze muss schon absehbar sein wie groß das Netz wird , welche Teilnetze man einrichten will. Wenn man sich an den realen Verhältnissen orientiert hat man es leichter. Das Netzwerk stellt immer ein Abbild der realen Bedingungen dar. Über alles das braucht man sich zu Hause keine Gedanken zu machen. Hier dürfte das Netz selten sehr groß sein.  der Heimrouter kümmert sich hier um alles. Er bringt alle Geräte online , egal ob kabelgebunden oder schnurlos (WLAN). 
Viele Router bieten heute auch  Gastnetzwerke an. Sowohl kabelgebunden als auch schnurlos. Die ist eine gute Maßnahme für die Sicherheit. Man gibt seinen Gasten den Zugang ohne befürchten zu müssen, das diese Zugriff auf das eigene Netzwerk und somit auf die eigenen Daten haben. Dies funktioniert  über so genanntes VLAN